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Weiterbildung der Muttersprachler
14./15.03.2009
Dr. Paul Britzkow
Vorlesungsskript
Interkulturelle Vielfalt – Ich bin o.k. – Du bist o.k.
Herzlich willkommen zum Thema
„Interkulturelle Vielfalt – Ich bin o.k. – Du bist o.k.“.
Gemeinsam wollen wir uns in den nächsten Stunden mit diesem
interessanten, allerdings keineswegs einfachem Thema beschäftigen.
Ich arbeite unter anderem als
Managementtrainer und Organisationsentwickler in einem global
tätigen Unternehmen. Was ich deshalb anbieten kann, ist die
Kombination aus meinen Erfahrungen aus interkulturellen Trainings
und psychologisch, wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der
Zusammenarbeit mit Instituten für Interkulturelle Kommunikation,
beispielsweise an der Universität Hildesheim.
Die Herausforderungen der Zukunft –
Sicherung des Weltfriedens, Frischwasser, Nahrung, Energie –
werden wir nur gemeinsam meistern können, in einer globalisierten
Welt sitzen wir alle in einem Boot. Und diese globalisierte Welt
trifft sich im Kindergarten. 5 Probleme, ich möchte diese eher
Herausforderungen nennen, die alle Kulturen/Gesellschaften lösen
müssen:
1.
Wie bewertet eine Kultur die ureigene Natur des Menschen? Die
Wahrnehmung von sich selbst und von anderen? Dieser Punkt führt
zwangsläufig hin zur Frage der Ausprägung des Ethnozentrismus.
2.
Wie verhält sich die Kultur gegenüber der Natur? Eine Frage der
Weltanschauung.
3.
Welches ist die zeitliche Ausrichtung im Leben, d.h.
Zeitorientierung?
a.
Vergangenheit
*
Tradition
b.
Gegenwart
* Situation
c.
Zukunft
* Ziele
4.
Was ist der Hauptzweck des Lebens?
5.
Wie ist das Verhalten des Individuums innerhalb seines Systems
oder Sub-Systems? Damit ist gemeint: Wie sind die sozialen
Beziehungen und wie erkläre ich meine Identität?
Interkulturell ist vielschichtig,
vielseitig. Trotz der vielen Facetten, müssen wir uns heute auf
Grund der verfügbaren Zeit auf einige wenige Ausschnitte
beschränken. Ich habe mir daher erlaubt folgende Selektion
vorzunehmen:
Ø
Begriffe und deren Abgrenzung
Ø
Ethnozentrismus
Ø
Stereotypen
Ø
„Safe-Distance“ oder Raumverhalten
Ø
Systemzugehörigkeit
Ø
„Zwiebel – Cebulka“
Ø
Kulturstandards
Ø
Interkulturelle Kompetenz
Ø
Zusammenfassung
Begriffe und deren Abgrenzung
Bevor wir die Themenschwerpunkte
gemeinsam durcharbeiten, halte ich es für sinnvoll, einige wenige
Begriffe zu erläutern, damit wir ein gemeinsames Verständnis
haben. Beginnen wir mit dem Begriff Kultur. Zur Einstimmung
zitiere ich Theodore Gochenour „Die Idee des kulturbedingten
Abstands ist etwas, das wir intellektuell verstehen können;
gefühlsmäßig können wir damit nicht so leicht fertig werden.“
Damit wird gesagt, dass wir um das Anderssein, das Fremde wissen
aber es ist nicht einfach im Alltag dieses Wissen in kompetentes
Handeln umzusetzen. Das Wort Kultur hat seine Wurzel im
lateinischen colere und bedeutet soviel wie hegen, pflegen,
bewohnen, Urbarmachung. In der Alltags- und
Wissenschaftsdefinition wird „Kultur“ uneinheitlich verstanden.
Beispielsweise wird „Kultur“ gleichgesetzt mit:
·
Kunst, Theater, Literatur, Malerei
·
Zivilisation oder
·
Verhaltensregeln, bzw. „Benimm“
Auch
die Wissenschaft selbst ist noch nicht zu einer einheitlichen
Definition gelangt. Allein im deutschsprachigen Raum gibt es etwa
150 Definitionsversuche des Begriffes „Kultur“.
Das Modell nach Schein ist eine
Möglichkeit, den Begriff deutlicher zu machen. Sowie ein Eisberg
aus einem sichtbaren und unsichtbaren Teil besteht, so setzt sich
eine spezifische Kultur aus einem sichtbaren, z.B. Hautfarbe und
einem unsichtbaren, beispielsweise Wertmaßstäbe, zusammen.
Ich selbst benutze auch
unterschiedliche Kulturdefinitionen.
·
Kultur bietet dem Menschen Handlungsmöglichkeiten, setzt aber auch
Handlungsgrenzen.
·
Kultur ist ein Orientierungssystem für eine Gesellschaft, Gruppe
oder Organisation.
·
Das Orientierungssystem beeinflusst das Wahrnehmen, Denken, Werten
und Handeln aller ihrer Mitglieder und definiert somit deren
Zugehörigkeit.
·
In der Geschichte eines Volkes (System oder Sub-System) sind die
Inhalte des Orientierungssystems herausgebildet worden.
·
Zu jeder Zeit haben verschiedene Kulturen existiert. Im Laufe der
Zeit unterliegen sie Veränderungen, verursacht durch äußere und
innere Einflüsse.
·
Kulturelle Orientierung ist somit keinesfalls statisch
(Wertewandel).
Zusammengefasst:
„Kultur ist ein Orientierungssystem, das für eine bestimmte
Gesellschaft, Nation, Organisation oder Gruppe sehr typisch ist.
Es beeinflusst das Wahrnehmen, Denken, Werten und Handeln aller
ihrer Mitglieder.“
In
einer multikulturellen Gesellschaft gibt es weder einen
staatlichen, noch nichtstaatlichen Druck zur Anpassung. Die
unterschiedlichsten Gruppen sollen nebeneinander existieren.
Dieses Modell geht davon aus, die Ethnien sich einander als
gleichberechtigt ansehen. Verständnis, Respekt, Toleranz sind die
wesentlichsten Säulen dieser Gesellschaft. Mir fallen hierzu
folgende Ethnien ein: französisch-stämmige Bevölkerung Kanadas,
dänische Minderheit in Schleswig (SSW = Süd-Schleswiger
Wählervereinigung), Alto Adige in Oberitalien, Schweiz.
Der Begriff „Interkulturell“
tritt in der Regel nur in Kombinationen auf.
·
Interkulturelle Kommunikation
·
Interkulturelle Kompetenz
·
Interkulturelles Lernen
·
Interkulturelle Vielfalt
Hierbei liegt immer eine Interaktion
von Akteuren aus unterschiedlichen Kulturen vor. Diese Akteure
können sein: Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen, Gemeinden,
Gesellschaften und Staaten sein.
Kulturstandards
bestimmen das kulturspezifische Orientierungssystem. Darunter
fallen Arten des Wahrnehmens, Denkens, Wertens und Handelns. Diese
werden von der Mehrheit der Mitglieder einer Kultur als normal,
selbstverständlich und verbindlich angesehen.
Ich bin o.k. – Du bist o.k.
ist eine der vier Grundeinstellungen aus der Transaktionsanalyse.
Auch wenn das heutige Thema nicht eine Einführung in die TA ist,
so möchte ich etwas näher auf diese Grundeinstellung eingehen.
Für denjenigen, der diese Grundeinstellung einnimmt, sind alle
Menschen gleich wichtig und entsprechend kommt er sich anderen
gegenüber als Mensch weder unter- noch überlegen vor. Man
spricht auch von der Grundeinstellung der Menschlichkeit. Das
alles heißt aber nicht, dass er mit seinem Verhalten oder dem
eines anderen Menschen immer einverstanden ist. Er kann durchaus
sein eigenes Verhalten verwerfen oder das Verhalten anderer
verurteilen, ohne aber deswegen sich oder den anderen als Person
abzuwerten. Diese positive Grundeinstellung sich selbst und
anderen gegenüber hat nichts mit Naivität zu tun. Denn diese
Lebensposition ist gleichbedeutend damit, dass jemand realistisch
denkt, dass er weiß, was er will, dass er sich für seine Ziele
einsetzt, dass er dafür die Verantwortung übernimmt und anderen
vertraut, solange ihm nicht in krasser Weise die Basis für das
Vertrauen entzogen wird.
Soweit zu den Begriffen. Weitere werden
wir im Rahmen der Abhandlung näher erläutern.
Ethnozentrismus
Ethnozentrismus an sich ist nicht
negativ oder eine Störung, sondern eine anthropologische
Grundkonstante. Der Ethnozentrismus beurteilt andere Kulturen vom
Standpunkt der eigenen Kultur aus und der damit verbundenen
Kulturstandards. Dabei besteht die Gefahr der Überhöhung der
eigenen Kultur durch unmerklichen und unreflektierten eigenen
Kulturerwerb. Jede Betrachtung einer anderen Kultur ist
ethnozentrisch, denn ich vergleiche bewusst oder unbewusst meine
eigene Lebenswelt mit der der anderen Kultur. Der Mensch greift
also auf Begriffe der eigenen Kultur zurück und interpretiert mit
deren Hilfe die Wahrnehmung oder die Erscheinungen des Fremden.
Zerstörende, vernichtende Kräfte werden freigesetzt, wenn der
Ethnozentrismus unmittelbar in Rassismus übergeht. Und dies ist
keineswegs nur eine Erscheinung des 19. Und 20. Jahrhunderts.
Dieser Form des Ethnozentrismus widerspricht der Grundeinstellung
„Ich bin o.k. – Du bist o.k.“. Hier trifft die Grundeinstellung
„Ich bin o.k. – Du bist nicht o.k.“ zu. Nicht jeder mit dieser
Einstellung der Überlegenheit tritt arrogant auf, er neigt aber im
Allgemeinen dazu. Fehler machen nur andere, wenn etwas schief
geht, sind grundsätzlich die anderen schuld.
|
Herrenmensch (Nationalismen) |
Untermensch |
|
Weiße |
Farbige |
|
Muslime |
Ungläubige |
|
Athener/Spartaner (Griechen) |
Barbaren |
Es können folgende vier Formen
unterschieden werden:
1.
Der harte Ethnozentriker: Verweigert generell kulturelle
Unterschiede wahrzunehmen und anzuerkennen oder er sieht und
akzeptiert die Unterschiede zwar, bewertet sie aber negativ. Die
eigene Kultur ist für ihn das Maß aller Dinge, sie ist das normale
und einzig Richtige.
2.
Der negative Ethnozentriker: Er sieht keinerlei Zusammenhang
zwischen den Kulturen und begeistert sich an den unbegreiflichen,
fremden Welten, oder er bewertet die eigene Kultur schlechter als
andere.
3.
Der heimliche Ethnozentriker: Er ist weltoffen und tolerant. Er
akzeptiert die unterschiedlichen Kulturen und Verhaltensweisen und
kann nicht verstehen, dass daraus irgendwelche Schwierigkeiten
entstehen sollten. Zwar sind seine Ideen frei von ethnozentrischen
Beengungen, aber sein tatsächliches Verhalten. Im direkten Umgang
mit Angehörigen fremder Kultur verfällt er in ethnozentrische
Verhaltensweisen, deren Vorhandensein er bei sich gänzlich
leugnet.
4.
Der reflektierte Ethnozentriker: Ethnozentrismus sieht er als
unvermeidliche Gegebenheit an, die sich nicht einfach abschaffen
lässt. Er ist Realist. Er geht in kleinen Schritten, aber
beständig seinen Weg zu mehr Offenheit, Verständnis und
Kooperationsfähigkeit gegenüber Menschen aus anderen Kulturen.
Führt der Ethnozentrismus zur Abwertung
der anderen Kultur, dann ist damit oftmals verbunden:
·
Rechtlosigkeit
·
Unfreiheit
·
aus Mensch wird Sache; Sachen benutzt und verbraucht man, Sachen
sind Handelsware
·
kein Recht auf Selbstbestimmung
Um diese negativen Effekte zu
vermeiden, die zwangsläufig zu Konflikten zwischen Angehörigen
verschiedener Kulturen führen, sind unterschiedliche Konzepte
entwickelt worden, deren wichtigstes für mich das „Interkulturelle
Lernen“ ist. Das Aneignen, Lernen „Interkultureller Kompetenz“,
verbunden mit einer kritischen Reflexion des eigenen
unvermeidlichen Ethnozentrismus ist ein Weg der die Lebensqualität
und das Miteinander in einer Multikultigesellschaft für alle
verbessert und zur gemeinsamen Lösung der erwähnten globalen
Herausforderungen führt. Je mehr Ethnozentrismus aus dem
Bewusstsein verdrängt wird, desto mehr verliert er seine
verzerrende Wirkung. Aus meiner langjährigen Erfahrung in
Assessment-Centern, zum Zwecke der Rekrutierung sowohl von
Führungs- als auch von Nachwuchskräften im dualen
Ausbildungssystem weiß ich um die Defizite in der interkulturellen
Kommunikationsfähigkeit. Und dies bei jüngeren Menschen in der
Altersgruppe von 19 bis 26 Jahren. Um rechtzeitig und langfristig
die erwähnten Konflikte zu vermeiden, sollte die erwähnte
„Interkulturelle Kompetenz“ möglichst früh entwickelt werden.
Daher trifft sich die Welt im Kindergarten.
Nun stellt sich die Frage: Wenn wir
mögliche Konfliktfaktoren erkannt und erforscht haben, warum
können wir diese nicht einfach ausschalten? Eine durchaus
berechtigte Frage, auf die es keine einfache Antwort gibt.
Zunächst möchte ich etwas näher auf einen Faktor eingehen. Das
Bewerten, Einordnen in Stereotypen.
Stereotypen,
oder „Der Erste Eindruck ist immer der Beste“
Der
Mensch als biologisch schwach ausgestattete Art ist auf schnelle
Entscheidungen angewiesen, ob sein Gegenüber gefährlich ist oder
freundlich gesonnen. Aus der Frühzeit der Geschichte der Gattung
haben wir beibehalten, ob wir gelassen bleiben können, davonlaufen
oder kämpfen müssen, oder uns besser totstellen. Dies soll uns bei
der Begegnung mit dem Unbekannten hinsichtlich möglicher Gefahren
und deren Abwendung reaktionsbereit machen. Da wir nicht in ein
frühzeitliches Verhalten zurückfallen können, entsteht ein
unangenehmer, angespannter Zustand, den wir gerne vermeiden
würden. Er findet seine Auflösung erst dann, wenn wir das Fremde
verstanden haben. Dieser Vorgang wird mit Habituation oder auch „Kennenlernen“
bezeichnet.
Genauso schnell entscheiden wir
darüber, ohne dass uns dies im Allgemeinen bewusst wird, ob wir
jemanden sympathisch oder unsympathisch finden. Dasjenige
Teilsystem der menschlichen Kommunikation, das sich besonders für
schnelle Entscheidungen eignet, ist die nicht-sprachliche
Kommunikation. Wir realisieren vor allem aus Gestik, Mimik, die
relative Position zueinander. Diese biologisch notwendige
Geschwindigkeit der Entscheidung birgt die Gefahr der
Stereotypenbildung. Stereotypen sind eine Form der
Kategorienbildung. Kategorien werden immer nach dem gleichen
Schema gebildet. Dabei fasst man Eigenschaften zu einem Bündel von
wesentlichen Merkmalen zusammen, um Ordnung in das Chaos der
Entscheidung zu bringen. Stereotype sind ebenfalls Ergebnisse von
Kategorienbildung, häufig eine unzulässige Verallgemeinerung. Es
gibt positive wie negative Stereotypen: „galante“ Franzosen,
„feurige Italiener, „stolze“ Spanier, „geizige“ Schotten, „laute“
Amerikaner, „direkte“ und „arbeitswütige“ Deutsche. Auf den ersten
Blick bieten Stereotype demnach eine rasche Orientierung und damit
Verhaltenssicherheit, allerdings um einen hohen Preis. Wenn man
einen Vertreter der Kategorie kennt, kennt man, so will uns das
Stereotyp glauben machen, alle. Dies erspart uns die mühselige
Aufgabe, jeweils genau hinsehen zu müssen, und genau dies macht
sie so verführerisch.
Wie lassen sich nun notwendige
orientierende Kategorienbildung von unzulässigen und
verführerischen Stereotypen unterscheiden? Wer ein Stereotyp
aktiviert, ist immun gegen Fakten. Versuche, das Stereotyp zu
widerlegen, werden zurückgewiesen. Begegnet man einem anderen
Verhalten, so wird dieser Mensch rasch als „Ausnahme von der
Regel“ klassifiziert, damit das so hilfreiche Stereotyp
unbeschädigt bleibt. Stereotype lassen auch leicht vergessen, dass
es „den“ Amerikaner, „den“ Griechen nicht gibt; individuelle
Unterschiede werden leicht übersehen.
Welche
Funktionen erfüllen demzufolge Stereotypen?
Ø
Sie verleihen Scheinwissen und Sicherheit und vereinfachen die
Komplexität der Welt, schaffen Überschaubarkeit.
Ø
Sie ermöglichen Abgrenzung und Zusammenhalt. Die Gruppe von
Vorurteilsträgern schafft Sicherheit und Gemeinsamkeit. Die
Eigengruppe und jeder einzelne werden damit erhöht, die anderen
abgewertet. Es entsteht ein Wir-Gefühl, womit die Gruppenidentität
und der Zusammenhalt gestärkt werden.
Ø
Sie bieten in gewisser Weise „Rechtfertigung“ ungerechter
Bewertung und Behandlung von Fremden.
„Safe-Distance“,
oder „Rück mir nicht auf die Pelle“, oder Raumverhalten
Der Abstand, den wir normalerweise zu
jemandem einhalten, unterliegt Regeln, die wir intuitiv
beherrschen. E.T. Hall fand vier unterschiedliche Zonen heraus
innerhalb derer sich die meisten Menschen bewegen:
Ø
Intime Distanz, z.B. zwischen Liebenden, engen Freunden und
gegenüber Kindern
Ø
Persönliche Distanz unter Vertrauten oder bei geselligen Feiern
Ø
Gesellschaftliche Distanz typisch für das Geschäftsleben,
zwanglose Zusammentreffen oder auch um einen Rangunterschied zu
verdeutlichen
Ø
Öffentliche Distanz bei Auftritten von ranghohen Persönlichkeiten
Nur
unter besonderen Umständen, also wenn wir uns nicht frei im Raum
bewegen können wie etwa in der Enge einer Fahrstuhlkabine,
unterschreiten wir die „richtige“ Entfernung zum anderen. Wenn
jemand die „richtige“ Entfernung zu uns nicht einhält, bemerken
wir dies sofort. Jemand tritt uns entweder „zu nahe“, ist
„aufdringlich“ und „rückt uns auf die Pelle“, wenn er oder sie uns
buchstäblich zu nahe kommt, oder er ist „auf Abstand bedacht“,
„distanziert“, „kühl“, „abweisend“, ja „arrogant“, wenn er einen
„zu großen“ abstand hält. US-Amerikaner und die meisten Mittel-
und Nordeuropäer halten in der Öffentlichkeit einen Abstand von
ca. 75 cm für richtig, in Lateinamerika wie übrigens auch in
Frankreich sind es eher 60 cm. Dieser geringfügig erscheinende
Unterschied führt zu einer ständigen Bewegung im Raum bei einem
Stehempfang, bei der jede Seite den ihr angenehmen Abstand
herstellen möchte. Die eine Gruppe (die mit 75 Zentimeter
Normalabstand) fühlt sich die durch die andere Gruppe „bedrängt“,
die Gruppe, für die 60 Zentimeter normal sind, empfinden alles
andere als „kühl“ und „abweisend“. Die Wahrnehmung ist
wechselseitig negativ.
Systemzugehörigkeit
Menschen
leben in Systemen, Supra- oder Sub-Systemen. Ob wir wollen oder
nicht, wir können uns dieser Tatsache nicht entziehen. Über den
Sozialisationsprozess eignet sich das Individuum „Handwerkszeuge“
an (Theorien, Methoden, Normen, Regeln etc.) an, mit denen es sich
in seiner Welt zurechtfinden und orientieren kann. Neben dem
Bereich der Stereotypen ist dieser Bereich für mich der prägendste
für die Kulturstandards. Hier wird die Tiefe und Breite, also die
Ausprägung, des individuellen Ethnozentrismusses gesät. Jedes
System besteht aus Elementen, die aktiv in Wechselbeziehung
zueinander stehen und voneinander abhängig sind. Sub-System,
System und Supra-System bilden zusammen das Konzept der Hierarchie
von Systemen. Die Grenzen sind durchlässig und modifizierbar. In
welchen Systemen leben wir nun? Beginnen wir mit der kleinsten
Einheit, dem Individuum und arbeiten uns dann zum Supra- oder auch
Über-System genannt vor. Jeder Mensch hat seine eigene
Psychodynamik, d.h. wir reagieren unterschiedlich auf Reize. Diese
Reaktion oder Verarbeitung ist abhängig von Einstellungen,
Haltungen, Wertmaßstäben und möglicherweise genetischen
Veranlagungen. Als nächstes kommt das Sub-System „Gruppe“. Wir
sind mindestens Mitglied einer Gruppe, der Familie. Ein Mensch
kann Mitglied mehrerer Gruppen sein. Freundeskreis, Kindergarten,
Sportverein, Schulklasse, Arbeitsteam, Club usw. Die
Gruppenzugehörigkeit ändert sich, beispielsweise wenn die
Bindungskräfte zu schwach sind, bzw. die Bilanzierung für das
Individuum negativ ist. Hier unterliegt der Mensch
gruppendynamischen Prozessen. Es ist zulässig, dieses Sub-System
als Milieu zu bezeichnen. Wir sind Teil einer oder mehrerer
Organisationen. Beispiele hierfür können sein:
Religionsgemeinschaft, Großunternehmen, Partei, Region
(Bundesland, W). Ein Staat wird je nach Größe zu den Sub- oder
Supra-Systemen zugeordnet. In diesem System entwickelt sich die
nationale, ethnische Identität. Die Zusammenhänge lassen sich in
einer Tabelle darstellen.
|
Systemart |
|
|
|
System |
Individuum |
Ich-Identität |
|
Sub-System |
Gruppe |
|
|
Familie |
Gewohnheiten, Traditionen, Werte |
|
Milieu |
Sprache, Manieren, Überzeugungen, |
|
Organisation |
|
|
Religionsgemeinschaft |
Werte, Traditionen, |
|
Unternehmen |
Berufsethos |
|
Region |
Schwaben, Rheinländer, Friesen |
|
Supra-System |
Großgruppen |
|
|
Staat |
Nationale, ethnische Identität, Standards, Normen |
|
„Weiße“ |
Wir sind anders |
Zwiebel – Cebulka
Menschen werden häufig als Vertreter
ihrer Gruppe wahrgenommen, übrigens auch, wenn sie gar nicht zu
dieser Gruppe gehören möchten. „Du bist doch auch einer von
denen!“ erschallt es, wenn irgendwo ein Repräsentant einer Gruppe
ausgemacht wird, und zwar sowohl im positiven wie im negativen
Sinne. Wenn ein bisschen Glanz von Michael Schuhmacher oder
Katarina Witt auf den deutschen Touristen fällt (obwohl er zu
ihren Siegen wenig beigetragen hat), wird er sich nicht
beschweren.
Etwas anders ist es schon, wenn er
beispielsweise „gesamtschuldnerisch“ geradestehen muss für Exzesse
gegen Ausländer. Da hilft es wenig zu sagen: Ich habe mit den
Deutschen nichts zu tun.

Diese Identitätsabgrenzung steht stark
im Zusammenhang mit Stereotypen und der
Systemzugehörigkeit. Dieser Abgrenzungsprozess lässt sich sehr
schön am Zwiebelschalenmodell verdeutlichen. Auf jeder
Zwiebelschale, die sich um die Kernidentität herumlagert, finden
derartige Abgrenzungen statt. Im Kulturkontakt werden zunächst die
äußeren Schalen „abgeprüft“, bis zu der Schale, auf der sich eine
Ausgrenzungsmöglichkeit ergibt; dies ist die Niedrigste Ebene
der Divergenz, der Abweichung. Gemeint ist dabei die
Abweichung von einer Gruppe, die sich als „normsetzend“
definiert. Wir sind hier „in meinem Land“, hier wird nach
meinen/unseren Regeln gespielt.
Zwei sehr mächtige
Ausgrenzungskriterien sind „Hautfarbe“ und „ethnische
Zugehörigkeit“. Das erste Kriterium ist leicht handhabbar und
daher sehr bequem (und verführerisch!). Das zweite Kriterium,
ethnische Zugehörigkeit, wird meist intuitiv mit der sprachlichen
Identität in eins gesetzt. Dabei kommt der Nationalsprache eine
erhebliche Bedeutung zu. Auch hier liegt ein „eingängiges“,
leicht zu handhabendes Kriterium zur Ausgrenzung vor: Man hört
schnell, ob jemand zur eigenen Sprachgemeinschaft zählt oder
nicht. Aber nicht nur diese Zuordnung ist von Bedeutung, sondern
auch der Sinn, der mit mit einem Wort oder Satz verbunden ist.
Nachfolgend einige Beispiele.
Ø
Der Chevrolet Nova wurde in Puerto Rico aufgrund seines Namens
(„no va“ = fährt nicht“) nur zögernd angenommen
Ø
Der Slogan von Pepsi Cola „Come alive with Pepsi“ wurde in China
mit „Pepsi holt Ihre Ahnen aus dem Grab“ übersetzt
Ø
Der Markenname Esso bezeichnet in Japan einen stehen- bzw.
liegengebliebenes Auto
Es ist dann nicht verwunderlich, dass
sich Geschäfte schlecht entwickeln. Aber nicht nur der Sinn ist
von Bedeutung sondern auch der Bedeutungstransfer durch
Ausdrucksvariationen der Stimme, z.B. Lachen, Satzmelodie,
Lautstärke oder Stimmlage. Und dann gibt es da noch ein weiteres
phonetisches Element, das die deutsche Aussprache negativ
beeinflusst, den Kehlkopfverschlusslaut oder Knacklaut. Im
Deutschen spricht man (ohne dass dies deutschen Sprechern im
Allgemeinen bewusst wäre) diesen Knacklaut bei Wörtern, die mit
Vokalen beginnen: ich, ach, echt, Ecke, aber auch nach Vorsilben
vor dem Wortstamm: ver-engen, ver-arbeiten, er-innern. Das
Ergebnis ist, dass es einen ständigen Strom von hart klingenden
Knacklauten gibt, die als „hart“, „unangenehm“, „aggressiv“
empfunden werden.
Kulturstandards
Jede
Gesellschaft ist auf ein hohes Maß an Verhaltenskonformität
angewiesen, die von den mehr oder minder strikt eingehaltenen
Kulturstandards gewährleistet wird. Wie kann man diesen Begriff
beschreiben oder was ist darunter zu verstehen. Die Definition ist
ähnlich der des Kulturbegriffes. Unter Kulturstandards versteht
man die von den Mitgliedern der jeweiligen Kultur geteilten
Normen, Werte, Überzeugungen, Einstellungen, Regeln usw., die eine
Orientierung für das eigene Verhalten geben und es ermöglichen zu
entscheiden, welches Verhalten als normal, typisch oder noch
akzeptabel anzusehen ist. Kulturstandards sind trotzdem nicht als
unveränderlich zu verstehen. Gesellschaftlicher Wandel drückt sich
auch und gerade in Veränderungen der Kulturstandards aus. Neben
innergesellschaftlichen Veränderungen, die hier ihren Niederschlag
finden, tragen eben auch interkulturelle Überschneidungen zur
Veränderung von Kulturstandards bei. „Man hört Reggaemusik, sieht
sich im Kino einen Eastern an, isst mittags bei McDonald’s und
abends in einem Thai-Restaurant, trägt Designermode aus Paris und
trinkt zum Ausklang des Tages ein Glas südafrikanischen Rotweins.“
Dieser Prozess des Überlagerns durch länderübergreifende
Subkulturen zieht sich jedoch in der Regel über Generationen hin.
Als typisch deutsche Kulturstandards gelten beispielsweise
Pünktlichkeit, deutsche Begrüßungsrituale (Du/Sie Handgeben), dass
sich Mann oder Frau ihren Ehepartner selbst aussuchen können,
Körperabstand zu anderen Menschen.
Die kulturspezifischen Standards werden
durch Erhebungen von vorher definierten kulturkritischen
Interaktionssituationen verdeutlicht. Diese
Interaktionssituationen können sehr vielfältig sein.
Beispielsweise:
·
Raumverhalten, Distance
·
Kommunikationsstil
·
Regelorientierung
·
Individualismus
·
Trennung von Persönlichkeits- und Lebensbereichen
·
Zeitplanung
·
Freiheitsgrade
Anschließend erfolgt die Betrachtung
einer Ziel-Kultur aus der Sicht einer Herkunfts-Kultur.
Die Methodik der Kulturstandards ist
nicht ohne Kritik.
·
Kulturelle Spezifika werden herausgearbeitet, aber nicht unbedingt
auch verstanden. Dieses Vorgehen begünstigt stereotypengeleitetes
Denken und Handeln.
·
Erschwert kulturübergreifendes Lernen
Es ist gut, wenn man sich der Grenzen
des Kulturstandard-Konzepts bewusst ist. Der größte Nachteil wird
in der starken Reduktion komplexer Wirklichkeit gesehen. Eine
wirkliche Person begegnet nicht „dem Deutschen“, sondern einem
ganz konkreten Individuum. Ich habe sympathische, offene,
humorvolle, ausgeglichene, fachkompetente ausländische Kollegen
genauso wie unsympathische, verbissene, cholerische, fachlich
zweitklassige kennengelernt. Hinzukommt, dass die Stimmung eines
Menschen wechselt. Es gibt eben kein Individuum, das in seinem
Denken, Fühlen und Handeln jederzeit exakt dem Kulturstandards
seiner Kultur entspricht. Es gibt nicht „den Deutschen“ oder „den
Polen“.
Es gibt eine Menge situativer und
struktureller Variablen, die ebenfalls Einfluss auf die
Wahrnehmung haben, beispielsweise:
Ø
die Bedingungen des Kontaktes (Dauer, Intensität, Freiwilligkeit),
Ø
die Zugehörigkeit zu Subgruppen innerhalb der jeweiligen Kultur
(Berufsgruppen, Unternehmensbereich, Organisationskultur,
Bildungsstand, Sozialstatus),
Ø
die Zielvorstellungen der Beteiligten und ihre Kompatibilität,
Ø
die Machtverhältnisse und Machtstrukturen,
Ø
der möglicherweise stattfindende Wettbewerb zwischen ihnen,
Wie die Nachbarn „den Deutschen“
sehen:

Interkulturelle Kompetenz
Für interkulturelle Kompetenz gibt es
keine einheitliche Definition. Im Allgemeinen versteht man
darunter die Fähigkeit, mit kultureller Fremdheit umzugehen und
mit Menschen fremder Kultur erfolgreich zu kommunizieren und zu
interagieren. Deswegen spricht man teilweise auch von
interkultureller kommunikativer Kompetenz. Manchmal werden in der
Literatur beide Ausdrücke gleichgesetzt. Auch wenn die Fähigkeit
zur Kommunikation eine wichtige Voraussetzung für interkulturelle
Kompetenz ist, halte ich dies persönlich nicht als ausreichend.
Kompetenz ist eine Wertung von Verhalten und Fertigkeiten durch
andere. Dabei ist zu beachten, dass das Bewertungssystem, angelegt
durch den oder die Beurteilende/n, sich durchaus von der des
Beurteilten bzw. Ausführenden unterscheiden kann. Sich in den
Augen der Betrachter bzw. Kommunikationspartner als kompetent zu
erweisen, ist daher nicht so einfach, wenn wir die vielfältigen
möglichen Störungsmomente mit einbeziehen: Stereotype, Vorurteile,
Gruppendruck u.a. beeinflussen den Kommunikationsprozess. Für den
interkulturellen Zusammenhang bedeutet dies: Erst wenn sich die
Interaktionspartner, im Kontext ihres kulturellen Wertesystems
verstanden fühlen, werden sie das Verhalten ihres Gegenübers als
kompetent erachten. Dies bedeutet aber auch, dass interkulturelle
Kompetenz keine dauerhafte Eigenschaft ist, sondern vielmehr an
einen Kontext (Situation, Zeit) gebunden ist. Ein Kernelement
interkultureller Kompetenz ist es, zu erkennen, dass jede Kultur
immer Vor- und Nachteil hat. Jeder ist in der Heimat und in der
Fremde gezwungen, immer auch mit 50 Prozent Unliebsamem zu leben.
Für
eine effektive interkulturellen Beziehung ist eine Kombination
aus: Wissen, Können, Wollen, Dürfen erforderlich.
Zum Erlernen interkultureller Kompetenz
bieten sich folgende Möglichkeiten an:
Ø
Bewusstwerden der eigenen kulturellen Hintergründe – Wissen über
die andere Kultur erwerben, Hintergründe über
Sozialisationszusammenhänge und –strukturen kennen
Ø
Neugierde auf das Fremde wecken
Ø
Fremdsprachenkenntnis
Ø
Akzeptanz sprachlicher Fehler
Ø
Einbeziehung außersprachlicher Interaktion (z.B. Mimik und Gestik)
Ø
Sich in fremde Kulturen einfühlen können (Empathie)
Ø
Wahrnehmungsfähigkeit erhöhen und Sensibilität für Unterschiede
zwischen Kulturen (im Wahrnehmen, Denken usw.) wecken
Ø
Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen und letztere auch
akzeptieren können
Ø
Verschiedene Normen kennen und einschätzen lernen (die eigenen und
die des Gastlandes)
Ø
Bereitschaft wecken, sich Konflikten zu stellen und diese
auszutragen
Ø
Bereitschaft wecken, sich eigene Vorurteile einzugestehen
Ø
Selbstwertgefühl (Ich-Identität) stärken
Ø
Kommunikationsbewusstsein und –fähigkeit schulen
Ø
Für Missverständnisse sensibilisieren
Ø
Eigene Ängste erkennen und relativieren lernen
Ein Mensch kann also nur dann
interkulturelle Kompetenz erwerben, wenn er ein bestimmtes Maß an
interkulturellen Kenntnissen, sozusagen über ein interkulturelles
Grundwissen verfügt.
Versucht eine Person im Umgang mit
anderen Menschen einer anderen Kultur deren fremdkulturelles
Orientierungssystem zu verstehen und, nach der Reflektion bzw. dem
Bewusstmachen der eigenen Kulturstandards, in das eigenkulturelle
Orientierungssystem zu integrieren und auf das Denken und Handeln
in einer entsprechenden Situation anzuwenden, findet
interkulturelles Lernen statt (Thomas/Müller 1995).
Etwas näher eingehen möchte ich auf den
Punkt, „Wahrnehmungsfähigkeit erhöhen“. Hierzu eignet sich
insbesondere die DIE-Methode (Kohls and Knight, Developing
Intercultural Awareness, 1994)
Hierbei steht DIE für:
1.
Description (Beschreibung)
a.
muss neutral und genau sein
b.
muss kognitive Filter und Wahrnehmungsfilter überwinden
2.
Interpretation (Auslegung)
a.
Mutmaßung über die mögliche Bedeutung der Beobachtung
b.
Zuschreibung eines Motives der beobachteten Person
3.
Evaluation (Bewertung)
a.
emotionale oder affektive Beurteilung
b.
eigene Gefühle über das, was wir beobachtet haben
|
Beschreibung |
Auslegung |
Bewertung |
|
Schreiben Sie so genau und neutral wie möglich
hin, was Sie erfahren haben. Jede Begebenheit, die Ihnen
auffällt, sei es komisch, befremdend, traurig, usw. sollen Sie
notieren.
Gefühle und Meinungen sollen hier nicht aufgezeichnet
werden, bleiben Sie bei den bloßen Tatsachen. |
Nun analysieren Sie das, was Sie beobachtet. Welche
Grundsätze oder Werte stehen hinter dem Verhalten?
Wie kann Ihre Beobachtung Ihnen helfen, die Kultur nach ihren
Wertorientierungen zu klassifizieren? |
Beschreiben Sie hier Ihre Gedanken, Gefühle und Reaktionen.
Welche kulturellen Gründe könnte es dafür geben, dass
Sie so oder so reagiert haben? In wie fern sind diese
unterschiedlich von den Werten oder Grundsätzen in der neuen
Kultur? |
Zusammenfassung
Ziel dieses Vortrages war es,
einerseits die Komponenten der interkulturellen Vielfältigkeit
aufzuzeigen und andererseits deutlich zu machen, wie wichtig es
ist, die Grundlagen für ein friedfertiges Neben- und Miteinander
bereits im Vorschulalter zu schaffen. Dies ist kein einfacher und
schneller Weg. Aber, auch eine weite Reise beginnt mit dem Ersten
Schritt.
Die Welt trifft sich im Kindergarten
Dziękuję za uwagę/ Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.
Paul Britzkow
Elmshorn im März 2009
Kleine Bibliographie
1.
Hofstede, Geert. Cultures and Organzations.
McGraw-Hill, 2007 (Deutsche Ausgabe: Lokales Denken, globales
Handeln. Interkulturelle Zusammenarbeit und globales Management.
DTV, 2006
2.
Kohls, L. and John M. Knight. Developing Intercultural
Awareness. A Cross-Cultural Training Handbook. Intercultural
Press, 1994
3.
Gochenour, Theodore. Beyond Experience. An Experiential
Approach to Cross-Cultural Education. Intercultural Press,
1993
4.
Hall, E.T. and Mildred Reed Hall.
Verborgene Signale. Über den
Umgang mit Amerikanern.
Grüner und Jahr, 1983
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