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Partnerwoiwodschaft  2010  ist  Opole / Oppeln

 
 Was ist eine Woiwodschaft ?

Eine Woiwodschaft oder Wojewodschaft (polnisch: województwo) ist ein polnischer Verwaltungsbezirk, deutsch übersetzt „Herzogtum“ – abgeleitet vom Woiwoden (deutsch: Herzog). Da Polen ein Zentralstaat ist, weisen die Woiwodschaften im Gegensatz zu den deutschen Bundesländern keine Staatsqualität auf. Die Woiwodschaften Polens sind eher mit den Bezirken Bayerns vergleichbar.

Auszug aus wikipedia

 

Kontakt zu den Woiwodschaften

 

 Stand 01.05.2008                                                                                                        

Wappen

deutscher Name

polnischer Name

PLZ

Ort

Strasse

Marschallamt der Woiwodschaft Westpommern Stettin Urząd Marszałkowski Województwo Zachodniopomorskie PL 70-540 Szczecin (Stettin) ul. Korsarzy 34

                                     

 

 

           

Marschallamt der Woiwodschaft Lebus Grünberg Urząd Marszałkowski Województwo Lubuskie PL 65-057 Zielona Góra (Grünberg) ul. Podgórna 7

                                 

 

 

          

Marschallamt der Woiwodschaft Niederschlesien Breslau Urząd Marszałkowski Województwo Dolnośląskie PL 50-411 Wrocław (Breslau) Wybrzeże Juliusza Słowackiego 12-14

                                   

 Marschallamt Niederschlesien

          

Marschallamt der Woiwodschaft Oppeln Urząd Marszałkowski Województwo Opolskie PL 45-082 Opole (Oppeln) ul. Piastowska 14

                                     

Marschallamt Oppeln

           

Marschallamt der Woiwodschaft Schlesien Katowitz Urząd Marszałkowski Województwo Śląskie PL 40-037 Katowice (Katowitz) ul. Ligonia 46

                                      

Marschallamt Schlesien

Foto Wikipedia

           

Marschallamt der Woiwodschaft Kleinpolen Krakau Urząd Marszałkowski Województwo Małopolskie PL 31-156 Kraków (Krakau) ul. Basztowa 22

                                       

Marschallamt Kleinpolen

Foto krakow.pl

           

Marschallamt der Woiwodschaft Vorkarpaten Rzeszow Reichshof (1941-45) Urząd Marszałkowski Województwo Podkarpackie PL 35-959 Rzeszów ul. Grunwaldzka 15

                                    

Marschallamt Podkarpackie

Foto panorama-miast.com.pl

           

Marschallamt der Woiwodschaft Heiligkreuz Kielze Urząd Marszałkowski Województwo Świętokrzyskie PL 25-516 Kielce al. IX Wieków Kielc 3

                                     

 

           

Marschallamt der Woiwodschaft Lodsch Litzmannstadt (1940-45) Urząd Marszałkowski Województwo Łódzkie PL 90-051 Łódź (Lodsch) al. Piłsudskiego 8

                                    

Marschallamt Lodsch

 Foto wikipedia

          

Marschallamt der Woiwodschaft Großpolen Posen Urząd Marszałkowski Województwo Wielkopolskie PL 61-713 Poznań (Posen) al. Niepodległości 18

                                      

Marschallamt Großpolen

Foto poznan.pl

         

Marschallamt der Woiwodschaft Pommern Danzig Urząd Marszałkowski Województwo Pomorskie PL 80-810 Gdańsk (Danzig) ul. Okopowa 21/ 27

                                     

 

          

Marschallamt der Woiwodschaft Kujawien-Pommern Thorn Urząd Marszałkowski Województwo Kujawsko-Pomorskie PL 87-100 Toruń (Thorn) Plac Teatralny 2

                                   

Marschallamt Kujawien - Pommern

Foto ppr.pl

          

Marschallamt der Woiwodschaft Masowien Warschau Urząd Marszałkowski Województwo Mazowieckie PL 03-472 Warszawa (Warschau) ul. Bertola Brechta 3

                                    

Marschallamt Masowien

Foto miejsca.net

          

Marschallamt der Woiwodschaft Lublin Urząd Marszałkowski Województwo Lubelskie PL 20-074 Lublin ul. Spokojna 4

                                   

Marschall - und Woiwodschaftsamt Lublin

Foto staze.lubelskie.pl

          

Marschallamt der Woiwodschaft Podlachien Urząd Marszałkowski Województwo Podlaskie PL 15-888 Białystok

ul. Kardynała Stefana

Wyszyńskiego 1

                                    

 

          

Marschallamt der Woiwodschaft Ermland-Masuren Allenstein Urząd Marszałkowski Województwo Warmińsko-Mazurskie PL 10-562 Olsztyn (Allenstein) ul. Emilii Plater 1

                                   

 

Polen im Überblick

 

Flagge von Polen
Polen

Republik im östlichen Mitteleuropa, 312685 km2 mit 38,74 Mio. Einwohner.
Hauptstadt Warschau; Amtssprache: Polnisch.

Karte: www.eurobridge.org

Verfassung

  • Von 1997. Staatsoberhaupt ist der direkt für 5 Jahre gewählte Präsident. Die Exekutive liegt beim Ministerrat unter Leitung des Ministerpräsidenten. Legislativorgan ist das Parlament, bestehend aus Sejm (460 Abgeordnete, auf 4 Jahre gewählt) und Senat (100 Mitglieder). Verwaltungsgliederung: 16 Woiwodschaften.

Foto: Nationalpass von Polen, Klick vergrößert.

Landeskunde:

  • Im Norden vorwiegend eiszeitlich geprägte Oberfläche (vom Baltischen Landrücken durchzogene Tiefebene mit Pommerscher und Masurischer Seenplatte). Im Süden schließen sich Mittelgebirge an. Im äußersten Süden Hochgebirge (Karpaten bis 2499 m hoch). Im Südwesten ein Teil der Sudeten. Hauptflüsse: Weichsel mit Bug, Oder mit Warthe.

Bevölkerung:

  • 99 % der Bewohner sind Polen, die stärksten ethnischen Minderheiten stellen Deutsche, deren Zahl auf rund 400 000 geschätzt wird, sowie Ukrainer (300 000) und Weißrussen (200 000). 96% gehören der römisch-katholischen Kirche an, die traditionell eine bedeutende Rolle in der Gesellschaft spielt.

Wirtschaft und Verkehr:

  • Seit 1947 entwickelte sich Polen zu einem Industriestaat, in dem die Landwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftszweig war. Das Agrarland blieb meist in Privatbesitz. Die Schlüsselindustrie wurden verstaatlicht oder standen unter Staatskontrolle. Die Entwicklung zur Marktwirtschaft ab 1990 verläuft nach anfänglich großen Problemen heute erfolgreich. Große Bedeutung hat der Bergbau: auf Stein-, Braunkohle und Schwefel, ferner auf Zink-, Blei-, Eisenerz u. a.; Erdgaslager. Schwerindustrie, Maschinen- und Schiffbau, Erdölverarbeitung, elektrotechnische, chemische, Papier-, Textil- u. a. Industrie. In der Landwirtschaft (Weizen, Kartoffeln, Zuckerrüben, Futterpflanzen; Rinder, Schweine, Geflügel) überwiegt kleinbäuerliche Struktur; Forstwirtschaft, Fischerei. Eine bedeutende Rolle spielt der Fremdenverkehr. Hauptreiseziele sind u. a. die Hohe Tatra, Beskiden und Sudeten (besonders Riesengebirge), die Ostseeküste und die Masurischen Seen sowie Warschau, Krakau, Tschenstochau (Wallfahrtszentrum), Breslau und Danzig.
  • Wichtigstes Transportmittel ist noch immer die Eisenbahn. Der Anteil der Kraftfahrzeuge an der Gesamtverkehrsleistung nimmt aber rasch zu. Die größten Seehäfen sind Stettin, Gdynia und Danzig. Die wichtigsten Flughäfen befinden sich in Warschau, Lódz und Breslau.

Geschichte:

  • Um 600 Besiedlung durch Slawen nach dem Abzug der Germanen.
  • 966/967 Der Piastenherzog Mieszko I. (um 960-92) nimmt das lateinische Christentum an und wird mit Großpolen Lehnsmann des Kaisers; Bildung des Erzbistums Gnesen mit Einverständnis Kaiser Ottos III. im Jahre 1000.
  • 992-1025 Herrschaft von Bolesjaw I. Chrobry, der seinem Reich Kleinpolen, Pommern, Schlesien, Mähren, die Lausitz und die West-Slowakei angliedert.
  • Ab 1138 Zeit der Teilfürstentümer.
  • 1163 Schlesien fällt an Böhmen.
  • 1181 kommt Pommern an das Heilige Römische Reich.
  • 1230 Westpreußen wird vom Dt. Orden erobert, der 1308 auch Pommerellen mit Danzig besetzt.
  • 1241 Mongoleneinfall, Niederlage bei Liegnitz.
  • 1320 Endgültige Erhebung von Polen zum Königreich.
  • 1333-1370 Herrschaft Kasimirs III., d. Gr.; Eroberung von Rotreußen (Teile von Galizien, Podolien, Wolhynien).
  • 1386 Jagiello, der Großfürst von Litauen aus dem Haus der Jagiellonen, heiratet Hedwig (Jadwiga), die Tochter Ludwigs I., und wird als Wladislaw II. auch König von Polen (Beginn der Personalunion zwischen Litauen mit Weißrussland sowie der Ukraine und Polen).
  • 1410 Schlacht bei Tannenberg (Grunwald), polnischer Sieg über den Deutschen Orden (1. Thorner Frieden 1411).
  • 1466 2. Thorner Frieden nach dem 13-jährigen Krieg gegen den Deutschen Orden: Polen gewinnt die Herrschaft über Westpreußen mit dem Ermland. Der Deutsche Orden muss für Ostpreußen die polnische Lehnshoheit anerkennen.
  • 1525 Ostpreußen wird vom Hochmeister Albrecht von Brandenburg in ein weltliches Herzogtum umgewandelt und als Lehnsfürstentum der polnische Krone unterstellt.
  • 1561 Polen erringt Livland und die Lehnshoheit über Kurland.
  • 1569 Realunion zw. Polen und Litauen.
  • 1572 Aussterben der Jagiellonen, Begründung des polnischen Wahlkönigtums. Das im 17. Jh. voll ausgeprägte Liberum Veto (Einspruchsrecht des Adels) führte zur häufigen Beschlussunfähigkeit des Reichstags und schwächte Polen nachhaltig.
  • 1654 Die Ukraine östlich des Dnjepr schließt sich Russland an (1667 Waffenstillstand von Andrussowo).
  • 1655-1660 1. Nord. Krieg gegen Schweden.
  • 1657 Vertrag von Wehlau, Brandenburg erringt im Herzogtum Preußen die volle Souveränität
  • 1660 Friede von Oliva, endgültiger poln. Verzicht auf Livland.
  • 1674-1696 Herrschaft von Johann III. Sobieski; erfolgreicher Kampf gegen die Türken.
  • 1697 August der Starke wird König von Polen.
  • 1700-1721 Der 2. Nord. Krieg schwächt Polen entscheidend.
  • 1772 1. Polnische Teilung.
  • 1791 Verabschiedung der ersten geschriebenen Verfassung Europas.
  • 1793 2. Polnische Teilung.
  • 1795 3. Polnische Teilung, Polen ist völlig zw. Russland, Österreich und Preußen aufgeteilt.
  • 1807 Bildung des Herzogtums Warschau durch Napoleon I. aus preußischen und (seit 1809) österreichischen Teilen, Herzog wird König Friedrich August I. von Sachsen.
  • 1815 Der Wiener Kongress unterstellt Polen in Personalunion Russland (Kongresspolen), Krakau wird Freie Stadt (bis 1846).
  • 19. Jh. Polnische Aufstände 1830/31, 1846 (Galizien), 1848 (Posen) und 1863/64 werden niedergeschlagen.
  • 1916 Die Mittelmächte proklamieren ein Königreich Polen.
  • 1918 Pilsudski errichtet die Republik Polen.
  • 1919 Polen werden im Versailler Vertrag die Provinzen Posen und Westpreußen (Polnischer Korridor zur Ostsee) zugesprochen. Ferner erhält Polen den kohle- und industriereichen kleinen Ostteil von Oberschlesien.
  • 1920 Danzig wird Freie Stadt (Freistaat Danzig; bis 1939); Polen besetzt das Wilnagebiet, Polnisch-Sowjetischer Krieg, im Frieden von Riga.
  • 1921 erhält Polen eine Grenze 150 km östlich der als Grenze ursprünglich vorgesehenen Curzon-Linie.
  • 1934 Deutsch-polnischer Nichtangriffspakt.
  • 1939 Beistandspakt mit Großbritannien. Der deutsche Angriff auf Polen am 1. 9. löst den Zweiten Weltkrieg aus, auch die Sowjetunion marschiert am 17. 9. in Ostpolen ein (1940 Erschießung polnischer Offiziere in Katyn), Aufteilung Polens zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion.
  • 1941 Ganz Polen wird von den Deutschen erobert (nationalsozialistische Besatzungspolitik; Ermordung der jüdischen Bevölkerung, Errichtung von Vernichtungslagern,
  • 1943 Aufstand im Warschauer Getto,
  • 1944 Warschauer Aufstand unter Führung der mit der Exilregierung in Verbindung stehenden Armia Krajowa.
  • 1945 Polen wird von den Russen besetzt, Wiedererstehen des polnischen Staates unter kommunistischer Oberhoheit, Ostpolen bleibt sowjetisch, dafür erhält Polen die Verwaltungsbefugnis über die deutschen Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie (Westverschiebung), die deutsche Bevölkerung wird vertrieben.
  • 1947 Der Kommunist B. Bierut wird Staatspräsident, In-Kraft-Treten der Kleinen Verfassung (Umwandlung Polens in eine Volksdemokratie; enge Anlehnung an das sowjetische Vorbild).
  • 1948 Zwangsvereinigung der Sozialistischen Partei mit der polnischen KP zur Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei.
  • 1949 Polen ist Gründungsmitglied des RGW.
  • 1950 Die DDR erkennt die Oder-Neiße-Linie als Grenze an.
  • 1952 Mit der volksdemokratischen Verfassung nimmt das Land offiziell die Bezeichnung Volksrepublik Polen an.
  • 1955 Polen ist Gründungsmitglied des Warschauer Pakts.
  • 1956 Posener Aufstand, danach zeitweilige Liberalisierung unter W. Gomulka (1970 als Parteichef abgelöst).
  • 1970 Warschauer Vertrag mit der BRD zur Verbesserung der gegenseitigen Beziehungen.
  • 1980 Beginn einer Streikwelle in Danzig, Bildung der von L. Walesa geführten freien Gewerkschaft Solidarnosc (Solidarität).
  • 1981 Anhaltende wirtschaftliche und soziale Spannungen führen zu Umbesetzungen in Partei- und Staatsführung; Ausrufung des Kriegsrechts (Dez. 1981 bis Juli 1983) zur Sicherung der kommunistischen Herrschaft und zur Vermeidung eines sowjetischen Einmarschs.
  • 1989 Nach Wahlen stellt die Solidarnosc den Ministerpräsidenten (T. Mazowiecki), Beginn bürgerlicher Reformen; Wiedereinführung der Staatsbezeichnung Republik Polen
  • 1990 L. Walesa wird zum Staatspräsidenten gewählt.
  • 1990 Abschluss eines Grenzabkommens am 14. 11., in dem die BRD die bestehende Grenze als völkerrechtlich verbindlich anerkennt.
  • 1995 A. Kwasniewski wird Staatspräsident (2000 Wiederwahl).
  • 1997 J. Buzek wird Ministerpräsident.
  • 1998 Beginn von Beitrittsverhandlungen mit der EU.
  • 1999 Polen wird NATO-Mitglied
  • 2001 Wahlsieg der Linksallianz SLD, L. Miller wird Ministerpräsident.
  • 09.09.2003: Polen machen Weg für EU-Beitritt frei.
  • 01.05.2004: Polen wird in die EU aufgenommen.
  • 02.05.2004: Ministerpräsident L. Miller tritt zurück.
  • 03.05.2004: Der parteilose Marek Belka wird neuer Ministerpräsident.
  • 10/2005 - Kazimierz Marcinkiewicz wird neuer Ministerpräsident und Lech Kaczynski zum neuen Staatspräsidenten gewählt.

Quellen: Auswärtiges Amt / Wikipedia / Brockhaus / wissen.de